Hypnose-Masterausbildung
Sie wollen sich weiterbilden? Sie wollen Ihr Wissen vertiefen? Starten Sie jetzt mit unsere Master Ausbildung
Über diese Ausbildung
Die Hypnose Master Ausbildung richtet sich an Menschen, die Hypnose nicht nur anwenden, sondern wirklich verstehen und professionell verantworten möchten. Sie verbindet fundierte theoretische Vertiefung mit praxisnahen Methoden, modernen Techniken und dem klaren Blick für Haltung, Abgrenzung und Qualität.
In dieser Ausbildung lernen Sie, Hypnose auf einem erweiterten Niveau einzusetzen: strukturiert, reflektiert und sicher – sowohl im direkten Arbeiten mit Klientinnen/Klienten sowie Patientinnen/Patienten als auch im Aufbau und der Führung einer eigenen Hypnosepraxis. Der Fokus liegt dabei nicht auf schnellen Effekten oder pauschalen Lösungen, sondern auf nachhaltiger Kompetenz, Klarheit im Vorgehen und professioneller Kommunikation.
Die Inhalte der Master Ausbildung vertiefen psychologische Grundlagen, Anamnese, Sprachmuster, Bildpsychologie und Ebenenarbeit ebenso wie konkrete Anwendungsfelder, bewährte Techniken und praxisrelevante Strategien. Sie entwickeln ein feines Gespür dafür, wann Hypnose sinnvoll ist – und wann Zurückhaltung die bessere Wahl darstellt.
Gleichzeitig erhalten Sie das notwendige Wissen, um Ihre Tätigkeit professionell zu positionieren: von der methodischen Sicherheit bis hin zu Organisation, Praxismanagement und zeitgemäßer Unterstützung durch Softwarelösungen.
Die Hypnose Master Ausbildung steht für einen modernen, verantwortungsbewussten Ansatz: Hypnose als Handwerk und Haltung, als bewusste Begleitung individueller Prozesse und als Grundlage für eine professionelle und erfolgreiche Praxisführung.
Ziele
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Vertiefte Professionalisierung der Hypnosearbeit
- Die Masterausbildung erweitert die im Basiskurs erworbenen Kompetenzen deutlich.
Ziel ist eine sichere, differenzierte und individuell angepasste hypnotherapeutische Arbeit.
- Die Masterausbildung erweitert die im Basiskurs erworbenen Kompetenzen deutlich.
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Tiefergehendes psychologisches Verständnis
- Wir vermitteln vertiefende psychologische Zusammenhänge und Prozessdynamiken in der Hypnose.
Dies ermöglicht ein präziseres Erkennen, Einordnen und Begleiten komplexer Themen.
- Wir vermitteln vertiefende psychologische Zusammenhänge und Prozessdynamiken in der Hypnose.
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Erweiterte Hypnosetechniken und Selbsthypnose
- Die Teilnehmenden erlernen fortgeschrittene Hypnosetechniken sowie ein strukturiertes Selbsthypnoseprogramm.
Eigene Erfahrungen stärken dabei Sicherheit, Authentizität und fachliche Tiefe.
- Die Teilnehmenden erlernen fortgeschrittene Hypnosetechniken sowie ein strukturiertes Selbsthypnoseprogramm.
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Erfolgreiche Positionierung und Praxisaufbau
- Ein zentrales Ziel ist der Aufbau einer nachhaltigen und seriösen Hypnosepraxis.
Marketing, Positionierung und professionelle Außenwirkung werden praxisnah vermittelt.
- Ein zentrales Ziel ist der Aufbau einer nachhaltigen und seriösen Hypnosepraxis.
Curriculum der Master Ausbildung
1. Vertiefung der psychologischen Grundlagen
Hier erweitern und festigen Sie Ihr psychologisches Grundlagenwissen im Hinblick auf Wahrnehmung, Lernen, Emotionen und Motivation. Die Inhalte dienen nicht der therapeutischen Diagnostik, sondern der professionellen Einordnung hypnotischer Prozesse. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Verständnis psychologischer Zusammenhänge, um Hypnose sicher, realistisch und effizient einzusetzen.
2. Vertiefung der Anamnese: Zwischen den Zeilen lesen
In dieser Lektion vertiefen Sie die Anamnese als zentrales Fundament professioneller Hypnosearbeit. Sie lernen, nicht nur Inhalte, sondern auch Sprachmuster, Betonungen, Auslassungen und emotionale Hinweise wahrzunehmen. Ein besonderer Fokus liegt darauf, zwischen Gesagtem und Gemeintem zu unterscheiden, ohne zu interpretieren oder zu diagnostizieren. Dabei wird die Fähigkeit des Hypnotiseurs erweitert, Beobachtungen sorgfältig einzuordnen und Grenzen klar zu wahren.
3. Verhaltensanalyse
Diese Lektion vermittelt grundlegende Prinzipien der Verhaltensanalyse als Hilfsmittel zur Strukturierung von Anliegen und Zielsetzungen. Sie lernen, Verhaltensweisen im Kontext von Auslösern, inneren Reaktionen und daraus folgendem Verhalten zu betrachten, ohne pathologisierend zu arbeiten. Ziel ist es, Hypnoseprozesse besser vorzubereiten und Interventionen nachvollziehbar zu gestalten.
4. Ebenenarbeit: Strukturieren statt interpretieren
In dieser Lektion lernen Sie die Ebenenarbeit als strukturierendes Modell kennen, mit dem innere Prozesse, Anliegen und Zielsetzungen differenziert betrachtet werden können. Der Fokus liegt darauf, komplexe Themen nicht vorschnell zu vereinfachen, sondern sie auf unterschiedlichen Bedeutungsebenen einzuordnen. Ebenenarbeit wird dabei nicht als Veränderungstechnik verstanden, sondern als Orientierungshilfe für professionelles Vorgehen.
Sie erfahren, wie sich Verhalten, Emotionen, Überzeugungen, Werte und Identitätsaspekte voneinander unterscheiden lassen, ohne diese zu bewerten oder zu pathologisieren. Ein zentrales Lernziel besteht darin, zu erkennen, auf welcher Ebene ein Anliegen tatsächlich angesiedelt ist – und welche Ebenen bewusst nicht berührt werden sollten.
5. Sprachmuster erkennen und nutzen – Wahrnehmen statt steuern
Sie beschäftigen sich mit der bewussten Wahrnehmung von Sprachmustern und deren Bedeutung im hypnotischen Kontext. Sprachmuster werden als Hinweise auf innere Ordnung, Bedeutungszuschreibungen und individuelle Denk- und Erlebensweisen. Diese Muster geben Aufschluss darüber, wie Menschen ihre Erfahrungen strukturieren, welche Aspekte betont werden und wo möglicherweise Unklarheiten oder innere Spannungen liegen. Sie lernen, typische sprachliche Muster wie Wiederholungen, Verallgemeinerungen, Einschränkungen, bildhafte Formulierungen oder zeitliche Bezüge zu erkennen und erwerben die Fähigkeit, Sprache als diagnostikfreie Informationsquelle zu nutzen. Sie unterstützt dabei, Hypnoseprozesse besser vorzubereiten, Gespräche klarer zu führen und Missverständnisse frühzeitig zu erkennen – ohne dabei die Autonomie des Gegenübers zu beeinträchtigen.
6. Bildpsychologie und Hypnose
Diese Lektion beschäftigt sich mit der Wirkung innerer Bilder und Vorstellungen im hypnotischen Kontext. Sie lernen, wie Bilder Emotionen, Bedeutungen und innere Prozesse beeinflussen können – und wo ihre Grenzen liegen. Thematisiert wird auch der aktive Umgang mit Bildern, insbesondere im Hinblick auf Suggestibilität, individuelle Assoziationen und mögliche Fehlinterpretationen.
7. Zusätzliche Skripte & Techniken
Hypnose wird in der Praxis häufig in Bereichen eingesetzt, in denen es um Verhaltensänderung, Selbstregulation und bewusste Entscheidungsprozesse geht. Zu den bekanntesten Anwendungsfeldern zählen Raucherentwöhnung, Gewichtsreduktion und Stressmanagement. Gemeinsam ist diesen Themen, dass Hypnose nicht als schnelle Lösung verstanden wird, sondern als unterstützendes Verfahren, das innere Prozesse bewusster zugänglich machen kann.
Sie erweitern Ihren methodischen Werkzeugkoffer um grundlegende Aspekte zusätzlicher Methoden, die in der Hypnose unterstützend eingesetzt werden können. Der Schwerpunkt liegt nicht auf der bloßen Anwendung von Techniken, sondern auf dem bewussten, kontextsensiblen und verantwortungsvollen Umgang mit ihnen.
Bei der Raucherentwöhnung kann Hypnose dabei helfen, Motivation zu klären, innere Ambivalenzen sichtbar zu machen und gewohnte Muster zu reflektieren. Sie ersetzt weder medizinische Beratung noch die eigene Entscheidung, sondern begleitet Veränderungsprozesse auf mentaler Ebene.
Im Bereich der Gewichtsreduktion steht nicht Kontrolle oder Diätdenken im Vordergrund, sondern der bewusste Umgang mit Gewohnheiten, inneren Bildern und Selbstwahrnehmung. Hypnose kann unterstützen, neue Perspektiven auf Essverhalten und Selbstfürsorge zu entwickeln, ohne normierende Vorgaben oder unrealistische Versprechen.
Das Stressmanagement bildet ein weiteres zentrales Anwendungsfeld. Hier kann Hypnose helfen, Entspannung zu fördern, innere Reaktionsmuster wahrzunehmen und Ressourcen zu aktivieren. Dabei wird Stress nicht als etwas verstanden, das „beseitigt“ werden muss, sondern als Signal, bewusster mit Anforderungen und Belastungen umzugehen.
Allen Anwendungsfeldern gemeinsam ist eine klare Haltung: Hypnose unterstützt Prozesse, sie übernimmt keine Verantwortung anstelle der Klientinnen und Klienten. Professionelle Arbeit bedeutet, Möglichkeiten realistisch darzustellen, Grenzen zu respektieren und Veränderung als individuellen, selbstbestimmten Weg zu begleiten.
8. Storytelling, Metaphern und Co
Sie lernen unterschiedliche Formen des Storytellings kennen und erfahren, wie Geschichten innere Bilder, Bedeutungsräume und emotionale Zugänge eröffnen können, ohne direktiv zu wirken. Dabei wird deutlich, dass Storytelling in der Hypnose nicht dazu dient, Lösungen vorzugeben, sondern Prozesse anzuregen, in denen Klienten eigene Bezüge herstellen können.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem gezielten Einsatz von Metaphern. Sie vertiefen Ihr Verständnis dafür, wie Metaphern Orientierung geben, ohne festzulegen, und warum offene, prozesshafte Bilder professioneller sind als steuernde oder defizitorientierte Metaphern. Gleichzeitig lernen Sie, problematische Metaphern zu erkennen und bewusst zu vermeiden.
Ein zentrales Lernziel dieser Lektion ist die Fähigkeit, Skripte nicht mechanisch zu verwenden. Teilnehmende lernen, vorgefertigte Texte als Inspiration zu verstehen und sie entweder anzupassen oder bewusst darauf zu verzichten. Die Entscheidung, eine Technik nicht einzusetzen, wird ausdrücklich als professionelles Handeln vermittelt.
Darüber hinaus behandelt die Lektion weitere sprachliche Techniken wie:
- den Einsatz von Gegensatzverknüpfungen zur Integration von Ambivalenz,
- sprachliche Rhythmik und Pausen,
- einfache Tranceverstärker auf sprachlicher Ebene,
9. Altersregression (Aufdeckungstechniken)
Sie setzen sich kritisch mit dem Thema Altersregression auseinander. Behandelt werden sogenannte Aufdeckungstechniken, ihre Wirkannahmen sowie ihre Grenzen und Risiken. Ein zentraler Bestandteil ist die klare Abgrenzung zwischen Ausbildung, Coaching und Therapie sowie die Frage, wann Altersregression nicht angezeigt ist und warum Zurückhaltung Professionalität bedeutet.
1o. Wie baue ich eine erfolgreiche Hypnosepraxis auf?
Diese Lektion widmet sich dem praxisnahen Aufbau einer Hypnosepraxis unter fachlichen, ethischen und organisatorischen Gesichtspunkten. Sie lernen, was eine „erfolgreiche“ Praxis jenseits von Marketingversprechen ausmacht: klare Positionierung, realistische Angebote, rechtliche Rahmenbedingungen und professionelle Kommunikation. Verantwortung gegenüber Klienten und sich selbst steht dabei im Mittelpunkt.
Zum Abschluss lernen Sie ausgewählte Softwarelösungen kennen, die das Praxismanagement erleichtern können. Thematisiert werden Terminverwaltung, Dokumentation, Datenschutz und organisatorische Entlastung. Der Fokus liegt darauf, Technik als Unterstützung zu verstehen – nicht als Ersatz für Struktur, Verantwortung und persönliche Präsenz.
Unsere Ausbilder
Markus Glenz
Er beschäftigt sich bereits seit 30 Jahren mit der Hypnose und hat sich im Laufe dieses langen Zeitraums unterschiedlichste Methoden und Herangehensweisen dieser Behandlungsform erschlossen. Nach all diesen Erfahrungen kommen bei ihm nur noch die Methoden zum Einsatz, die einer Patientin oder einem Patienten ein schnellst mögliches Behandlungsergebnis ohne Umwege ermöglichen.
Heidrun Glenz
Frau Glenz ist die Raucherentwöhnungspezialistin der Praxis Aureus.
Bereits vor 20 Jahren begann ihre Faszination für die Hypnose als höchst wirksame und ergebnisorientierte Methode.
Menschen mit dieser Methode zu helfen ist seitdem fester Bestandteil ihrer beruflichen Tätigkeit.
Als studierte Ingenieurin und Ökonomin hat sie lange Zeit in der Wirtschaft gearbeitet und sowohl im Personalwesen als auch im Coaching umfangreiche Erfahrungen gesammelt.
Daneben hat sie umfangreiche Aus- und Fortbildungen in der Psychotherapie und natürlich der Hypnose vorzuweisen.
René Falk
Herr Falk verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung und hat einen wesentlichen Teil seiner Ausbildung in England absolviert. Als Wirtschaftspsychologe (M.A.) und Heilpraktiker kombiniert er psychologisches Fachwissen mit einem ganzheitlichen Blick auf die Gesundheit. Er spezialisiert sich besonders auf die reine Hypnoanalyse und war Gründungsmitglied des Verbandes für therapeutische Hypnose in Deutschland. Sein Fokus liegt auf effizienten, praxisnahen Therapiemethoden ohne unnötige theoretische Umwege.
Die Aureus Masterausbildung
Vorraussetzungen
Die Teilnahme an der Hypnose-Masterausbildung setzt den erfolgreichen Abschluss unserer Hypnose-Basisausbildung und den Nachweis von mindestens zehn behandelten Patienten voraus. Voraussetzung ist zudem, dass die abschließenden Tests der Basisausbildung erfolgreich bestanden wurden. Alternativ verfügen Sie schon über eine Anerkennung des National Guild of Hypnotists.
Darüber hinaus erwarten wir die Bereitschaft zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit den vertieften Inhalten der Masterausbildung. Da die Arbeit auf einem höheren professionellen Niveau stattfindet, sind Selbstreflexion, Offenheit und ein klares ethisches Bewusstsein zentrale Voraussetzungen.
Auch für die Masterausbildung führen wir vorab ein persönliches Gespräch, in dem wir die individuelle Zielsetzung, Vorerfahrungen sowie die grundsätzliche Eignung für die vertiefende Ausbildung gemeinsam klären. Dies dient der Qualität der Ausbildung und dem Schutz zukünftiger Klienten.
Für wen ist diese Ausbildung?
Für Absolventinnen und Absolventen der Hypnose-Basisausbildung oder anerkannten Hypnotherapeuten des National Guild of Hypnotists.
Für Hypnoseanwender mit dem Wunsch nach weiterer Professionalisierung.
Für Menschen mit klarer Praxis- oder Berufsperspektive in der Hypnose.
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